Über mich 






Schnellüberblick

Nach dem Studium zum Bauingenieur und den ersten Arbeitsjahren bahnte sich bei mir eine Krise an. Mein Körper sendete mir deutliche Signale in Form von einem geschwächten Immunsystem. Ich war sehr häufig erkältet. Weiterhin litt ich unter angeborenem Asthma Bronchiale und diversen Allergien gegen Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel usw.


Dann entdeckte ich die Wim Hof und die Oxygen Advantage® Methode. Zwei kraftvolle Tools, die gleichzeitig einfacher nicht sein können.

Ich praktiziere seit dem die Methoden täglich und profitiere von den Auswirkungen auf Körper und Geist. Meine Krankheitsrate sank deutlich. Meine asthmatischen und vor allem die allergischen Beschwerden verschwanden fast vollständig und der Auslöser meiner Krise wurde mir offenbart.


Ich änderte mein Leben, allem voran meine innere Einstellung. Ich habe einen neuen Sinn in meinem Leben erkannt. Ich möchte anderen Menschen das geben, was ich bekommen habe. Ein Werkzeug zur Selbsthilfe. Eine Möglichkeit sich selbst aus dem Strudel zu befreien, seine Ketten zu sprengen und sich mit sich selbst neu zu verbinden, um sein volles Potential auszuschöpfen.


Jetzt bin ich Wim Hof Method und Oxygen Advantage® Instructor. Ich freue mich auf neue Herausforderungen und jede Menge Spaß und Energie in meinen Workshops und Trainings.


Ich will euch helfen euren eigenen Weg zu mehr Glück, Stärke und Gesundheit zu finden.


Euer Christoph




Meine persönliche Geschichte und mein Hintergrund


Mein Leben beginnt im Jahr 1990. Die elterliche Wohnung ist unsaniert, ungedämmt. Der Schimmel ist an den Wänden und an den Fensterscheiben ist die Vielfalt gefrorenen Wassers deutlich zu erkennen. Keine besonders einladende Atmosphäre, gerade für kleine Kinder. Und mein kleiner und unentwickelter Körper reagierte heftig und deutlich. Ein pfeifender Atem. Atemnot. In einem Alter von 3 Wochen Diagnose: Asthma Bronchiale.

Meine Eltern waren rat- und hilflos. Etliche Aufenthalte im Kinderklinikum waren die Norm sowie viele Tränen und die Angst, dass eigene Kind nicht wieder zu sehen.


Ich bekam von all dem wenig mit. Zum Glück. Es gibt nur vereinzelte Erinnerungen an die Kinderklinik. Meine Eltern hat es da schwerer getroffen. Die Diagnose blieb und ich wurde gut eingestellt. Mehrmals jährlich hatten wir eine Untersuchung in der Kinderklinik machen müssen, wo stets ein Lungenfunktionstest durchgeführt wurde.


Das Gehirn ist ein Wunderwerk, da es viele negativ-assoziierte Erinnerungen ausblendet. Dennoch, wenn ich genauer nachdenke, erinnere ich mich an die elendig langen Inhalations-Sitzungen, in denen nicht viel passiert ist, außer GameBoy zu spielen, oder die Atemnot im Sportunterricht, beim Toben oder Spielen mit den Freunden. Ich vergleiche meine Kindheit oft mit dem Fahren mit angezogener Handbremse. Und viele Asthmatiker*innen finden sich da vielleicht auch wieder. Immer, wenn sie etwas tun wollten, über sich hinaus wachsen wollten und unbeschwert spielen wollten, kam die Krankheit und bremste sie aus. Es war wie eine Leine, die mich immer dann zurück gezogen hatte, wenn es gerade richtig toll wurde.


Ich musste also lernen mit dieser Beeinträchtigung umzugehen. Aber wie sollte das geschehen? Die behandelnden Ärzte verschrieben nur Medikamente und haben Sport und Bewegung weitestgehend untersagt. Weitere Therapien gab es nicht.


Ich beobachtete. Ich beobachtete mich die ganze Zeit. Was tat mir gut, was nicht. Wie kann ich mit dem Asthma am besten umgehen? Wann nehme ich die Notfallmedikamente? Wann kommt der Asthmaanfall? Wann muss ich Mutti anrufen?


Es ging viele Jahre bergauf und wieder bergab. Was aber immer stärker wurde, war die immense Unzufriedenheit die Medikamente weiter zu nehmen. Einige Medikamente, wie der Atmadisc, den ich damals nahm, hatte mir immer einen Mundsoor beschert, wodurch ich mich oft räuspern musste und einfach einen ekeligen Geschmack im Mund hatte. Ferner nervten die unzähligen Inhalationen. Morgens, mittags und abends.


Ich sehe es heute als ein großes Geschenk an, dass mich diese Unzufriedenheit angetrieben hat. Ich wollte ein normales Kind sein. Ich wollte auch Sport treiben und einen kräftigen Körper haben. Die Behandlung funktionierte gut, sodass ich das Asthma gut unter Kontrolle hatte. Ich begann mit Sport. Ich spielte bei den Virgin Guards American Football.


Ich war das erste mal in der Lage mit anderen mitzuhalten. Beim Football ist es nämlich so, dass ganz verschiedene Charaktere und Menschentypen auf den Platz kommen. Anders als beim Fußball, müssen beim Football nicht alle Spieler schnell laufen können. Es gibt einige Positionen, die fast "nur stehen" und gegnerische Spieler blocken. Meine Aufgabe war als "Tight End" sowohl zu blocken, als auch etwas zu laufen. Mir gefiel diese Position sehr, da ich so die Möglichkeit hatte laufen zu können und wenn ich weniger konnte, zu blocken. Da die Aufstellung und die Routen mit jedem Spielzug geändert wurden, konnte ich so in meiner Kraft mit spielen.




Ich bekam das erste mal mit, dass regelmäßiges Training meine asthmatischen Beschwerden reduziert. Ich begann also weiter zu trainieren und meldete mich im Fittnessstudio an, joggte am Wochenende und tat viel für mehr Bewegung in meinem Leben. Das tat mir richtig gut. Problematisch war nur trotzdem, dass oft nach dem Training meine Lunge brannte und ich sehr schwer Luft bekam. Es war also nicht die Lösung.


Aufgrund von einer Schulterverletzung in einem Punktspiel, musste ich meine Sportlerkarriere bei den Guards quittieren und widmete mich mehr meinem Schulabschluss und dem anschließenden Studium. Mein Wunsch war es Biologie zu studieren. Biologie wurde aber nicht in Magdeburg angeboten, sondern nur in Halle. Zu dieser Zeit hatte ich die Vorstellung, dass ich gar nicht dazu in der Lage wäre mir selbst das Studum zu finanzieren, geschweige denn nebenbei zu arbeiten. Da ich aber Naturwissenschaften liebe und die Welt als Ganzes verstehen will, habe ich mich für ein Bauingenieurstudium entschieden. Die Bewegung blieb und ich lernte im Studium interessante Menschen und damit viele neue Sichtweisen kennen.


Darunter waren auch verschiedene Ernährungsweisen. Angefangen von vegetarisch bis hin zu paleo probierte ich einiges aus und war verblüfft, wie Ernährungsumstellungen mein Asthma und auch die Reaktion auf Blütenpollen positiv beeinflussen kann. Hier erkannte ich, dass eine ausgewogene Ernährung mit echten Lebensmitteln essenziell ist. Die Hälfte der Nahrung sollte pflanzlich und frisch sein. Fertigprodukte sollten weitestgehend gemieden werden. Gerade gepökelte Produkte sind ungünstig. Damit habe ich keine besondere Weisheit erlangt aber zu dieser Zeit gab es nicht besonders viel Lektüre, die sich mit diesem Thema befasst hat. ich habe für mich festgestellt was gut ist und was nicht.


Wie es im Studium so üblich ist, waren in jedem Semester Prüfungsleistungen abzulegen. Der Druck war ziemlich hoch und wir arbeiten Tag und Nacht an den Belegarbeiten. Meine 8 Wochen Semesterferien waren davon gekennzeichnet, dass ich entweder an Belegarbeiten gearbeitet habe oder Praktikum in einem Betrieb durchgeführt habe. Schließlich wollte ich ja wissen, was ich da so den ganzen Tag lernte. Und in dieser Zeit kam ich das erste mal mit Stress in Kontakt. Es war richtig stressig. Ich schlief schlecht, fühlte mich ausgelaugt und wenn ich dann mal 1, 2 Wochen Urlaub hatte, wurde ich krank und war unausstehlich.


Aber es ging noch weiter so. Ich schloss das Studium ab und bekam sofort eine Anstellung in einem Konzern angeboten. Ich freute mich, da ich mich nicht bewerben musste und fühlte mich super. Das erste mal richtig Geld verdienen. Mega! In diesem Job konnte ich mich viel ausprobieren. Angefangen als Entwicklungsingenieur zur Entwicklung von Produkten eingestellt, dann Qualitätsbeauftragter, dann Bauleiter und schließlich auch noch Kalkulator. Alles gleichzeitig versteht sich. Junge Leute sind ja zu fast allem gut.


Ich brannte innerlich. Ich wusste nicht, wie ich all diese Aufgaben bewältigen sollte. Ich arbeite viel, viel mehr noch als die Jahre zuvor. Bis ich die Reißleine zog. An einem Montagvormittag besprach ich mit meinem Chef 3 Angebote mit jeweils einem Volumen von mehreren Millionen Euro. Als ich feststellte, dass sich eklatante Fehler bei der Angebotserstellung eingeschlichen haben, zog ich die Notbremse. Ich meldete eine Überlastung an und bat um Gespräche. Alles für die Katz. Schließlich lief es doch die letzten Monate auch gut, sagte mein Chef. In meiner Wut und Enttäuschung suchte ich mir eine neue Stelle und fing bald darauf dort an.


Ein Mittelständler sollte meine Prüfung für diese Lektion werden. Gefühlt war es das reinste Chaos. Die Kollegen tratschten hinter dem Rücken übereinander, keine Prozesse und Verantwortlichkeiten und reinste Willkür. Ich dachte in diesem Moment, dass ich mich einfach anpassen müsste und dann würde das schon gelingen. Eines Tages wurde ein externer Berater engagiert die Firma auf Vordermann zu bringen und aufzuräumen. Dieser Berater sah großes Potenzial in mir und beauftragte mich mit einer sehr großen Aufgabe, die die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf die nächsten Jahre bestimmen sollte. Mich beauftragte er damit, der davon ja keine Ahnung hatte. Aber mein Stolz war zu groß. Also wühlte ich mich hinein und begann zu verstehen und zu lernen und Fehler zu machen und von vorne zu beginnen. Immer wieder und wieder. Das Problem war nur, dass ich nicht so schnell vorwärts kam, wie ich sollte. Es gab eine Deadline. Ich sollte vor der Geschäftsführung und der Belegschaft eine Präsentation zu der strategischen Ausrichtung halten.


Panik stieg auf. Ich war gefangen in dem Wunsch endlich ein vollwertiger Mensch zu werden und dem Stolz keine Schwäche zu zeigen, koste es was es wolle. Die Deadline rückte näher und näher. Eines Tages war ich im Büro und merkte, wie sich die Atemwege immer weiter zu schnürten und ein Asthmaanfall drohte. Panikartig lief ich zur Toilette, um mich dort in Ruhe und Sicherheit zu bringen. Ich war auf der Flucht vor dem Tag X, an dem ich eingestehen musste, dass ich es nicht schaffen würde. Diese Aufgabe war zu groß. Und während ich in den Spiegel sah ereignete sich etwas seltsames. Vielleicht kennst du diese Momente, in denen man von irgendwo her eine Eingebung erhält, die einem Klarheit bringt. Ich sah also in diesen Spiegel und fragte mich, während ich schweißgebadet war: "Vor wem renne ich eigentlich weg?" Es war so lächerlich, dass es mir fast peinlich war, wie ich mich verhalten habe. Für diesen Moment war ich dankbar, weil er mich in die Realität zurück gebracht hat.




Dennoch war dieser Stress da. Und auch Yoga- und Meditationskurse halfen ein wenig, brachten aber nicht den gewünschten Effekt. Alles gipfelte in 9 langen Monaten voller Erkältungen. 9 Monate lang war ich fast alle zwei Wochen krank. Ich war erkältet, hatte Schnupfen. Mein Körper rebellierte. Und ich? Ich dachte allen ernstes, dass das ja passieren musste, weil ich ja ein schwacher Mensch bin. Ich bin schließlich Asthmatiker. Es passte wunderbar ins Bild. Die Aufgabe konnte ich nicht erfüllen. Ich war stetig krank und meine Selbstwertgefühl war jenseits von Gut und Böse.


Die Dinge kommen zu einem, wenn man sie nur lässt. Und so folgte ich dem Rat eines Freundes, der mich auf Wim Hof stieß: "Der Typ meint, dass er sein Immunsystem beeinflussen kann. Vielleicht hilft Dir das auch." Mit dem letzten bisschen Hoffnung und Kraft buchte ich ein Ticket für einen Workshop.


Der Tag, der mein Leben veränderte war ein Sonntag. Es war ein Tag im August. Die Sonne schien und es war schön warm. Ich war gemeinsam mit drei Freunden nach Potsdam zu dem Workshop gefahren. Wir waren in einem Freizeittreff. Ein junges Paar begrüße uns, Douwe und Josephine. Beide sind zertifizierte Instruktoren und praktizieren die Methode selbst. Es war unglaublich. Dieses Gefühl der Gedankenlosigkeit, fast schon Körperlosigkeit war unbeschreiblich. Wir führten die Wim Hof Atemtechnik durch. Danach war ich wahrlich im Hier und Jetzt. Es gab kein Gestern, kein Morgen. Es gab nur den Moment. Zum Abschluss des Workshops gingen wir in ein Eisbad. Davor hatte ich am meisten Angst. Im Vorfeld habe ich mich vorbereitet und kalt geduscht. Aber ein Eisbad!? Das war eine andere Hausnummer.


Dieser Moment, wenn Glaubenssätze aufgesprengt werden ist einzigartig. Ich saß in diesem Eisbecken und habe angefangen mich zu entspannen, zu lächeln und Fragen zu beantworten. 2 Minuten. Dann wurde ich rausgeholt. Der Körper wird heiß und glüht von innen. Glückshormone schießen durch den Körper. Ich fühlte mich unbesiegbar und unsterblich. In diesem Moment bröckelten all die Glaubenssätze, die ich Jahre zuvor in mir trug. Denn schließlich ist quasi genau das Gegenteil von dem eingetreten, was ich mir im Vorfeld eingeredet habe. War ich doch zu mehr in der Lage? Was ist, wenn das alles nicht stimmt? Was, wenn es vollkommen egal ist, was ich bei der Präsentation zeige? Was, wenn es keinen interessiert?


Ich begann dann eine Reise zu mir selbst. Tägliche Praxis der Kälteanwendungen und Atemtechnik. Ich merkte, wie ich sicherer wurde und den Kontakt zu mir selbst wieder entdeckte. Ich hörte mich selbst wieder. Ich fühlte mich selbst wieder. Nach ca. 3 Monaten der täglichen Praxis stellte ich fest, dass meine asthmatischen Beschwerden wie von Zauberhand weniger wurden. Ich stellte meine Medikamente selbst ein. Ich reduzierte die Medikation deutlich. Meiner Allergien gingen im folgenden Jahr plötzlich auch zurück. Was war passiert?


Ich ging der Sache auf die Spur. Ich musste es verstehen! Ich buchte Online-Kurse, las Bücher und begann die Ausbildung zum Instructor. Es war unbeschreiblich etwas entdeckt zu haben, was mir so sehr geholfen hat. Eine Methode, die einerseits kaum einfacher sein kann und andererseits so viel Tiefgang und Vielseitigkeit beinhaltet.


Es war fast perfekt. Meine Reise brachte mich aber noch nicht ganz ans Ziel. Es fehlte ein Puzzleteil, um das Asthma gänzlich in den Griff zu bekommen. In der Ausbildung zum Wim Hof Method Instructor stieß ich auf Buteyko. Die Buteyko-Methode zielt darauf ab gesunde Atemgewohnheiten zu etablieren. Darunter steht allem voran die Nasenatmung.


Und auch hier besticht die Methode durch Einfachheit bei gleichzeitiger Genialität. Bei mir hat diese Methode so gut geholfen, dass ich beim Sport auch gar kein Notfallspray mehr gebraucht habe. Es ging so weit, dass ich bis heute zu jedem Wetter raus kann und Sport treiben kann, ohne Atemnot oder Engegefühle zu bekommen. Ich habe nun das Gefühl, dass ich meine Krankheit vollkommen unter Kontrolle habe. Und auch hier habe ich, nach den positiven Resultaten, die Ausbildung zum Instructor durchgeführt.




Ich praktiziere seit dem die Methoden täglich und profitiere von den Auswirkungen auf Körper und Geist. Meine Krankheitsrate sank deutlich. Ich habe mein Asthma unter voller Kontrolle und darüber hinaus verschwanden die allergischen Beschwerden fast vollständig.


Ich änderte mein Leben, allen voran meine innere Einstellung. Ich habe einen neuen Sinn in meinem Leben erkannt. Ich möchte anderen Menschen das geben, was ich bekommen habe. Ein Werkzeug zur Selbsthilfe. Eine Möglichkeit sich selbst aus dem Strudel zu befreien, seine Ketten zu sprengen und sich mit sich selbst neu zu verbinden, um sein volles Potential auszuschöpfen.


Jetzt bin ich Wim Hof Method und Oxygen Advantage® Instructor. Ich freue mich auf neue Herausforderungen und jede Menge Spaß und Energie in meinen Coachings, Workshops und Trainings.


Ich will euch helfen euren eigenen Weg zu mehr Glück, Stärke und Gesundheit zu finden.


Euer Christoph









 
 
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